Japanisches Sukiyaki

Von Culiora

Japanisches Sukiyaki

Sukiyaki ist ein klassisches japanisches Eintopfgericht (Nabemono), das direkt am Tisch in einem süß-würzigen Sud aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker zubereitet wird. Hauchdünn geschnittenes Rindfleisch wird zusammen mit Tofu, Shirataki-Nudeln und Gemüse gegart und traditionell kurz vor dem Verzehr in verquirltes rohes Ei getaucht.

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Shirataki-Nudeln in reichlich kochendem Wasser 1 Minute blanchieren, in ein Sieb abgießen und mit einer Schere in kürzere Stücke (ca. 10–15 cm) schneiden. Gründlich abtropfen lassen.
  2. Japanische Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker in einem kleinen Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze erwärmen und rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Vom Herd nehmen. Dies ist das Warishita (die Saucenbasis).
  3. Das gesamte vorbereitete Gemüse, den Tofu, die Pilze und die Nudeln dekorativ auf einer großen Servierplatte anrichten, sodass am Tisch oder Herd alles griffbereit ist.
  4. Eine weite, flache Gusseisenpfanne oder einen Sukiyaki-Topf bei mittlerer bis hoher Hitze mit Öl oder Rinderfett erhitzen. Einige Scheiben Fleisch hineingeben und etwa 30–60 Sekunden kurz anbraten.
  5. Etwa die Hälfte der Warishita-Sauce über das Fleisch gießen, sodass es leicht karamellisiert. Das Fleisch an den Rand schieben und Tofu, Frühlingszwiebeln, Chinakohl, Shiitake, Enoki und Shirataki-Nudeln portionsweise und getrennt voneinander in die Pfanne geben. Fleisch und Nudeln nicht direkt nebeneinander platzieren, damit das Fleisch zart bleibt.
  6. Alles bei mittlerer Hitze 4–6 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse etwas zusammengefallen ist. In den letzten 2 Minuten den Spinat bzw. das Shungiku unterheben. Bei Bedarf mehr Warishita oder etwas Dashi/Wasser angießen, falls die Flüssigkeit zu stark einkocht oder der Sud zu intensiv wird.
  7. Pro Person ein rohes Ei in ein kleines Schälchen schlagen und mit Stäbchen leicht verquirlen. Die fertig gegarten Zutaten direkt aus der köchelnden Pfanne nehmen, durch das Ei ziehen und mit dem frisch gekochten Reis genießen. Nach und nach weiteres Fleisch, Gemüse und Sauce in die Pfanne nachlegen.

Tipps

  • Damit sich das Fleisch hauchdünn schneiden lässt, das Fleischstück vor dem Aufschneiden etwa 45–60 Minuten im Gefrierfach anfrieren lassen und mit einem sehr scharfen Messer schneiden.
  • Die Shirataki-Nudeln in der Pfanne nicht direkt an das Rindfleisch legen; das in den Nudeln enthaltene Calcium kann das Fleischeiweiß zusammenziehen und das Fleisch zäh machen.
  • Wer kein rohes Ei essen möchte, kann das Ei entweder direkt im Sukiyaki-Sud pochieren oder dazu ein Onsen-Ei (Onsen Tamago) mit weichem Kern servieren.